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Lohrer - Einbruchmeldeanlagen - Gefährdungspotenzial

Gefährdungspotential

Diagramm Einbrüche Deutschland

Alle zwei Minuten wird in Deutschland eingebrochen

Die verursachten Schäden umfassen jährlich rund 600 Millionen Euro. Doch viele Bürger und Gewerbetreibende unterschätzen die Gefahren und vernachlässigen den Einbruchschutz, obwohl mehr als ein Drittel aller Einbruchsversuche bereits an vorhandener Sicherungstechnik scheitert. Seit Jahren stellen Industrieverbände und Errichter in Deutschland einen im Vergleich zu anderen europäischen Ländern weitaus geringeren Ausstattungsgrad an Sicherungstechnik fest.

Vorurteile und Mythen

Gefährliche Unwissenheit und falsche Vorstellungen sind leider weit verbreitet. Sie beweisen ein völlig realitätsfremdes Verständnis von Sicherheit.

Eine Sammlung typischer Irrtümer:

"Wer einbrechen will, schafft es auch trotz aller technischen Sicherungen!"

Falsch: Die wenigsten Einbrecher gehören in die Sparte der gut ausgerüsteten Profis. Haus- und Wohnungseinbrecher sind häufig Gelegenheitstäter, die sich durch gute mechanische Sicherungen abhaltenlassen. Die Erfahrung zeigt: Diebe wollen sich schnell bedienen! Je mehr Hindernisse man dem Einbrecher in den Weg legt, umso seltener erreicht er sein Ziel.

"Einbrecher kommen nachts und da bin ich sowieso zu Hause!"

Falsch: Häufig kommen Einbrecher tagsüber, wenn keiner zu Hause ist. Durch Beobachtung (Klingeln, Anrufe) wird vorher die Abwesenheit der Bewohner festgestellt.

"Ich bin ja versichert und bekomme alles ersetzt!"

Aber: Keine Versicherung kann ideelle Werte ersetzen oder die psychischen Folgen von Einbrüchen ausgleichen.Viele Haushalte sind oft auch unterversichert.

"Von außen sichtbare Alarmanlagen sind eine Einladung für Diebe."

Falsch: Die abschreckende Wirkung von sichtbaren Alarmanlagen ist statistisch erwiesen.

"Bei mir wird nicht eingebrochen, denn bei mir ist nichts zu holen!"

Falsch: Fast jeder unterschätzt die Werte, die er zu Hause hat. Außerdem weiß ein Einbrecher meist nicht vorher, ob es sich für ihn lohnt!

"Fenster sind nicht sicher, da Glas ja leicht zu zerstören ist."

Falsch: Glasbruch ist die Ausnahme. Stattdessen lassen sich die meisten ungesicherten Fenster innerhalb von Sekunden zum Beispiel mit einem einfachen Schraubenzieher komplett aus dem Rahmen hebeln.

Für Unternehmen ist Einbruchschutz allein gegen Vandalismus und Datenverlust eine Frage der Existenz. Denn der Verlust sensibler Daten und täglicher Arbeitsgeräte bedeutet einen schmerzlichen Einschnitt in das Arbeitsleben und die Kundenbeziehungen– die nicht selten scheitern, wenn das Unternehmen zu lange arbeitsunfähig ist.


Schadenstatistik

Alle Statistiken und Untersuchungen zur Einbruchhäufigkeit sprechen eine klare Sprache: eingebrochen wird in Deutschland sozusagen im Zwei-Minutentakt. Die Kriminalitätsstatistik ermittelte für das Jahr 2003 eine Zahl von rund 430.000 Einbrüchen, davon ca. 215.000 und damit genau die Hälfte in Wohnungen, Boden- und Kellerräumen. Betroffen sind dabei nicht nur Villen und einsam gelegene Häuser, sondern oft durchschnittliche Einfamilien- und Reihenhäuser oder Wohnungen in Mehrfamilienhäusern. Gerade die durchschnittlichen Haushalte sind von den Folgen eines Einbruchs schwer getroffen: Abgesehen von den psychischen Folgen sind sich viele Privathaushalte der Werte von alltäglichen Gegenständen gar nicht bewusst. Nicht selten stellt sich erst im Schadenfall eine Unterversicherung heraus.

Prävention und Sicherheit

Um sich gegen Einbruch wirkungsvoll zu schützen, muss man sich nur das Schema, nach dem die meisten Einbrüche zustande kommen, vergegenwärtigen, um den Zusammenhang zwischen Sicherheitstechnik und Einbruchgefahr zu verstehen. Die Zeit spielt bei Einbrüchen die entscheidende Rolle. Die überwiegende Zahl der Täter sucht den einfachsten und schnellsten Zugang, um das Entdeckungsrisiko zu minimieren. Benötigt ein Einbrecher länger als 5 Minuten, um sich Zugang zu verschaffen, lässt er meist von seinem Vorhaben ab. Gute Tür- und Fenstersicherungen können also die meisten Einbrüche vereiteln.

Wirksamkeit der Sicherheitstechnik

Besonders aussagekräftig ist der statistische Vergleich: Während die Menge der Diebstahldelikte insgesamt leicht rückläufig ist, steigen die entstandenen Schäden. Parallel zum Wachstum des Marktes für Sicherheitstechnik wächst auch die Anzahl der gescheiterten Einbruchversuche. Mit anderen Worten: Die Investition in Sicherheitstechnik lohnt sich. Sowohl für private Haushalte, als auch für Unternehmen.Neben der Hauseingangstür bieten ungesicherte Fenster, Balkon- und Terrassentüren, Kellerfenster und -türen sowie Lichtschächte Einstiegsmöglichkeiten bei einem Einbruch. Wenn vorhandene Dachfenster über Bäume oder ähnliches erreichbar sind, stellen auch diese potenzielle Gelegenheiten für Einbrecher dar.

Grundsätzlich suchen Einbrecher nicht nur abgelegene oder von der Umgebung schlecht einsehbare Häuser auf. Ob Reihenhäuser, Doppelhaushälften, Ein- oder Mehrfamilienhäuser, Geschäftsräume oder -häuser: Einbrecher machen keinen Unterschied.
Die meisten der heute verbreiteten Fenster sind nicht genug gegen Einbruch geschützt. Aus Polizeistatistiken geht hervor, dass bei ca. 80 % der Einbrüche in Einfamilienhäusern und bei ca. 50 % der Einbrüche in Mehrfamilienhäusern Fenster und Terrassen- oder Balkontüren angegriffen werden. Herkömmliche Fenster und Fenstertüren sind leicht, oft in Sekunden, aufzuhebeln. Schon einfachstes Werkzeug wie ein Schraubendreher reicht aus, um ein verschlossenes Fenster aufzuhebeln. Gekippte Fenster ermöglichen den Einstieg noch schneller!

In Mehrfamilienhäusern sind vor allem Wohnungen in den oberen Etagen gefährdet. Die unbeobachtete Wohnungstür, an der in höheren Etagen seltener Bewohner vorbeigehen, ist besonders zu sichern. Für Erdgeschoss, Keller und 1. Etagen oder andere von außen leicht erreichbare Bereiche gelten die gleichen Regeln wie für Einfamilienhäuser: Haupt-, Neben- und Kellertüren sowie Kellerfenster, Lichtschächte und sämtliche Fenster im Erdgeschoss und der 1. Etage müssen gesichert werden.

Die Erfahrungen der Polizei und Versicherer zeigen:
    •    In weit über der Hälfte aller Einbrüche werden Türen und Fenster mit einfachsten Mitteln aufgehebelt (zum Beispiel mit einem Schraubendreher).
    •    35 % der Einbrüche finden tagsüber statt.
    •    Über 1/3 aller Einbrüche scheitern an vorhandener Sicherheitstechnik!
Für Unternehmen ist Einbruchschutz allein gegen Vandalismus und Datenverlust eine Frage der Existenz. Denn der Verlust sensibler Daten und täglicher Arbeitsgeräte bedeutet einen schmerzlichen Einschnitt in das Arbeitsleben und die Kundenbeziehungen - die nicht selten scheitern, wenn das Unternehmen zu langearbeitsunfähig ist.

Geschäftsräume

Nicht nur dem Handel machen Ladendiebstähle zu schaffen: Diebstahl und Einbruch bedrohen die klein-gewerblichen, mittelständischen oder selbstständigen unternehmerischen Existenzen. Ladenpassagen, Bank- und Geschäftszentren, aber auch private Wohn- und Geschäftsviertel werden heute nicht selten rund um die Uhr von privaten Wach- und Sicherheitsunternehmen gesichert.

Erhöhtes Risiko z. B. für Ärzte, Apotheker, Büros...

Neben den klassischen Zielgruppen sind heute auch Rechtsanwälte, Architekten und Agenturen - aber vor allem Ärzte und Apotheken durch Überfälle oder Einbrüche gefährdet, die Mitarbeiter, Kunden und nicht zuletzt die unternehmerische Existenz insgesamt bedrohen.

Datenverlust = Existenzverlust

Die zunehmende Verflechtung der Menschen und der Wirtschaft mittels moderner Informationstechnologie macht die Unternehmensdaten zu einem sensiblen Punkt: Der Verlust von Daten durch Zerstörung oder der Diebstahl ganzer Büroausstattungen inklusive Computern und Servern kann heutzutage den unternehmerischen Ruin bedeuten. Denn die Versicherung kann materielle Verluste ausgleichen, aber nur schwer ideelle Werte schützen. Der präventiven Sicherheitstechnik kommt bei Werbe- und Medienunternehmen, Architekten und Ingenieuren, Rechtsanwälten und Ärzten sowie weiteren Branchen eine besondere Bedeutung zu.

Versicherung für Gewerbe und Unternehmen

Differenzierter als für private Haushalte ist der Versicherungsbedarf von Gewerbebetrieben und Unternehmen. Entsprechend umfassend, individuell und maßgerecht sind deren Ansprüche an gezielter Versicherungsauswahl, Riskmanagement und kompetenter Beratung. Besondere Aufmerksamkeit erfordert auch hier die flexible Aktualisierung der Versicherungssumme zur Vermeidung sowohl der Unter- als auch der Überversicherung. Damit weder die Versicherungssumme zur gering noch der Versicherungsbeitrag zu hoch ist. Mancher Versicherer bietet computergestützt und kostenlos einen besonderen Service zur Wertanalyse für Unternehmen. Mit der Garantie für stets exakt passenden Versicherungsschutz. Bei mutwilliger Zerstörung von Geräten und Material überwiegt in der Regel der Folgeschaden durch Arbeitsausfall den materiellen Verlust. Besonders Selbstständige, die zu Hause arbeiten, Büros, Ärzte oder Kanzleien unterschätzen oft das Risiko. Die Investition in Sicherheitssysteme ist dabei besonders für kleine und mittlere Unternehmen eine direkte Investition in ihre Zukunft.

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AKTUELLE REFERENZEN

Freudenberg, Berlin-Adlershof


Freudenberg Spezialdichtungs-produkte, ein Unternehmen der Freudenberg Sealing Technologies,


 
 

CORTECO in Hirschberg


CORTECO bezieht neues Logistikzentrum in Hirschberg


 
 

Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar


Im Zuge des Umbaus der Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar in Mannheim in den beiden vergangenen Jahren wurden auch die Anforderungen an das Thema Sicherheitstechnik neu definiert.